Reiseziele

Sagenhafte Orte und Erlebnisse warten

Mit der Sir Robert zu reisen ist mehr als nur ein besonderes Erlebnis, es ist ein Abenteuer der Superlative.

Korsika Westküste

Korsika ist die Insel der Schönheit, `La Beaute`. Sonne und Meer haben sich so innig geliebt, dass sie Korsika in die Welt setzten, so Antoine de Saint-Exupery.Wer einen kurzweiligen Segeltrip mit korsischen Naturerlebnissen verbinden möchte, ist auf Korsika an der richtigen Adresse. Historisch Interessierte kommen ebenso auf ihre Kosten und können in Calvi lebendige Geschichte atmen.

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1.Tag 

Anreise nach Nizza, Einschiffen in Villefranche-sur-Mer, der wunderschönen Bucht neben Nizza; Boarding und Sektempfang erfolgt um 18:00 Uhr, sowie Vorstellung des Schiffes und Segeleinführung in die Takelage. Die Segelenthusiasten können sich immer gerne aktiv beim Segelsetzen beteiligen oder man lässt sich genussvoll `segeln`. Am frühen Morgen geht es los nach Korsika und wir segeln Richtung Cap Corse, der Landzunge im Norden. 

2. Tag
`La Beaute`, die Insel der Schönheit mit ihrer vielfältigen Natur begrüßt uns zum Frühstück von ihrer schönsten Seite, der Westküste. Eindrucksvolle Felslandschaften, breite Sandstrände und verträumte kleine Buchten – wir steuern gegen Abend Calvi an. Mit der Zitadelle, der genuesischen Befestigungsanlage auf dem Felssporn und dem munteren Treiben in den hübschen Gassen ist es ein lebendiges Städtchen, das sehr eindrucksvoll ist. 

3. Tag
Nach dem Frühstück besuchen wir die imposante Befestigung der Zitadelle in Calvi und am Mittag segeln wir südlich weiter nach Galeria mit dem reizvollen Fango-Tal. Es lohnt eine gemütliche Paddelrunde in der Delta-Mündung des Fango mit Seerosen und Schildkröten. Anschließend spazieren wir an der genuesischen Turmruine vorbei nach Galeria, dem gemütlichen Badeort und genießen einen Sundowner. 

4. Tag
Heute geht es in das berühmte Naturreservat La Scandola, der gebirgigen Halbinsel im Golf von Porto. Seit 1975 werden Fischalder, Wanderfalken und Silbermöven in der grandiosen Felslandschaft geschützt. Gegen Abend gehen wir dann vor Girolata vor Ankler. Das idyllische Fischerdörfchen ist nur von Seeseite zugänglich oder per Wanderung erreichbar. Einige Häuser, eine kleine Genuesenfestung, nette Strandrestaurants, und auch mal eine Kuh am Strand schafft eine zauberhafte Atmosphäre. 

5. Tag
Durch den Golf von Porto segeln wir heute an das südliche Ende, zum Capo Rosso, der gewaltigen Felshalbinsel. Die beeindruckende 330 m hohe Felsspitze aus rosafarbenem Porphyrgestein mit dem Genuesenturm „Turm von Turghiu“ ist überwältigend. Fischadlerhorste und bizarre Grotten, in die wir mit dem Dingy fahren, vervollständigen dieses Naturschauspiel. Am Nachmittag segeln wir dann bis Cargese, wo wir vor Anker gehen. Anmutig auf dem Felsvorsprung über dem Meer gelegen bietet nicht nur eine griechische und katholische Kirche einen beschauliches Ambiente. Ein Spaziergang zwischen dem ruhigen Ort und Jachthafen lohnt sich. 

6. Tag 
Unter vollen Segeln rauschen wir heute durch den Golf von Sagone, dem größten Golf Korsikas, bis in den kleineren Golf von Ajaccio und gehen unseren maritimen Aktivitäten nach, bevor wir bei den Iles de Sanguinaires vor Anker gehen. Die Inselreihe bietet glasklares Wasser, felsige Küste und lädt zu einem Spaziergang auf der Grande Sanguinaire ein, vom Leuchtturm bis zum Genusenturm. Gegen Nachmittag fahren wir in den Golf de Valinco und bei Porto Pollo gehen wir vor Anker und genießen beim Dinner die herrlichen Bergsilhouetten. 

7. Tag 
In der Frühe lichten wir die Anker und liegen kaum später vor Propriano, um von dort aus eine korsische Landschafts-Bustour ins Gebirge zu starten. Erster Halt St.Lucie, wo wir eine Ölmühle besuchen. Anschließend geht es nach Zoza, von dort machen wir eine kleine Wanderung zu den dortigen Gumpen. Abschließend genießen wir einen Bummel durch das mittelalterliche Sartene – der urkorsischen Stadt. Am Nachmittag segeln wir in den Golf de Roccapina, mit einem der schönsten Strände von Korsika, vor einer beeindruckenden felsigen Hügellandschaft. 

8. Tag
Der Golf de Roccapina mit dem vielleicht schönsten Strand Plage Erbaju lädt ein zu einer kleinen Wanderung vom Strand durch die Macchia hoch zum beeindruckenden Bergrücken, Rocher du Lion (Fels des Löwen). Das obere Felsgestein sieht aus wie ein ruhender Löwe, sehr beeindruckend. Weiter geht es am Nachmittag in den Süden nach Bonifacio. Hoch auf dem schmalen zerklüfteten Felsvorsprung aus Kalkstein gebaut, ist es die imposanteste Stadtanlage auf ganz Korsika. Die südlichste Stadt Korsikas besticht durch ihre einzigartige Lage und ist unbedingt sehenswert. Wir laufen gegen Nachmittag ein, um möglichst viel von Bonifacio zu Fuß zu erkunden. Allein schon der Gang von der Unterstadt über die breite Treppe nach oben wird belohnt mit einer gigantischen Aussicht auf die steil abfallende Kreideküste. Die engen Gassen, schmalen Häuser, unzähligen Bars und winzige Restaurants locken zum Bummeln. 

9. Tag 
Bonifacio verlassen wir am späten Vormittag, kommen in die `Straße von Bonifacio`und gehen vor Anker bei den Lavezzi-Inseln: Ein Muss für Strandliebhaber, Schnorchler & Taucher. Dank der langen Zeit als Marinepark ist das Wasser kristallklar, herrlich zum Schnorcheln. Auf den Inseln und beim Tauchen kommt man fast auf Tuchfühlung mit beeindruckenden Zackenbarschen. Die Aussicht auf Korsika und Sardinien ist unvergesslich. Am Nachmittag wird es sardisch-italienisch, wir wechseln die Gastflagge und gehen vor Anker in Porto Liscia oder Porto Pudu. 

10. Tag 
Den letzten Vormittag heißt es noch einmal, das herrliche Wasser zu genießen, bevor wir unseren Anker lichten und gegen Mittag bei Palau, in der Bucht Mezzo Schiffo vor Anker liegen. Auschecken ist gemütlich spätestens um 16:00 Uhr. 

Diese Route ist ein unverbindlicher Vorschlag, was wir ansteuern, entscheiden wir flexibel vor Ort und u.V. von Wind und Wetter. Änderungen und Irrtümer bleiben vorbehalten.

Cote d`Azur

Wir bieten fantastische, exklusive Törns -jeweils oneway- an der gesamten Cote d´Azur von Nizza nach Marseille und umgekehrt. Die Calanque, Esterelmassiv, Inseln, Buchten, Städte- exklusive Sommerrefugien an den schönsten maritimen Plätzen der Cote d`Azur. Wählen Sie Ihren Termin aus und erkunden und genießen Sie mit uns die französische Riviera.

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1. Tag 
Anreise nach Marseille, Einschiffen im Vieux Port, dem alten Hafen von Marseille. Um 18:00 Uhr Boarding mit Sektempfang, Begrüßung, Vorstellung des Schiffes und Vorschau auf das zu erwartende Programm, anschließend abendlicher Bummel in Marseille. 

2. Tag
Die Calanques stellt sich vor, mit herrlichen weißen Kalksteinfelsen in unglaublicher Schönheit, steilen Felsen, die sich wie Kathedralen direkt über dem Mittelmeer erheben. Wir genießen die traumhaften Felsenbuchten, das klare Wasser, ob beim Schnorcheln, Schwimmen oder Tauchen oder direkt vom Schiff aus. Wir besuchen das kleine Hafenstädtchen Cassis, eingerahmt von Frankreichs höchster Steilküste mit 400 m Höhe im Osten und den traumhaften Felsenbuchten im Westen, strahlt es den Charme eines alten Fischerdorfes aus. Ein gemütlicher kleiner Hafen liegt vor einem Panorama der Superlative. Cassis ist aber auch berühmt für herrliche Tauchgebiete, da das Wasser in den Calanques sehr klar ist. Stets geöffnet ist der Lehrpfad Sentier du Petit Prince auf der Halbinsel bei Port-Miou, der zur Erinnerung an Antoine de Saint-Exupéry angelegt wurde (man vermutet, dass der Schriftsteller und Pilot 1944 auf dem offenen Meer zwischen Cassis und Marseille abgeschossen wurde). 

3. Tag
Das Städtchen Bandol liegt in `unserem ` paradiesischen Winkel des Mittelmeeres. Auch einigen Bauherren gelang es nicht, den sanften Zauber gewachsener Einheit von Strandbuchten, Hafen, Pinienhainen und reizvollen kleinen Villen vor der geschwungenen Linie der Berge im Hintergrund zu nehmen. Der Ort ist hübsch und gepflegt, die breite Hafenpromenade zeigt sich mit Palmen, Mimosen und Eukalyptus. Bandol versteht sich seine dörfliche Volkstümlichkeit zu bewahren. Dass Bandol im Weinland liegt, ist nicht zu übersehen, überall am Straßenrand bieten Weinbauern Kostproben ihrer Kunst an. Die Straßen sind mit liebenswerter Versuchung bestückt, es lohnt sich, dem nachzugeben. 

Vielleicht geht es auch weiter die Küste entlang nach Sanary-sur-Mer, bunte Fischerboote gaukeln hier neben weißen Jachten maritime Nostalgie vor. Sanarys schöner, in rosa und gelb getünchter Charme, ist trotz der urlaubergerechten Inszenierung beeindruckend. Im Hintergrund hält der Bergrücken des Gros Cerveau kühle Festlandwinde von den Terrassen am Hafen ab. Neben der Hafenpromenade schließen Leuchtturm und Marktplatz an, dort wird nach Abbau der Obst- & Gemüsestände unter den Platanen Boule gespielt wird. In den Hafencafés von Sanary trafen sich nach 1933 die Literaten, wie Heinrich und Thomas Mann, Arnold Zweig, Franz Werfel, Lion Feuchtwanger, Ernst Toller. Einige Orte ihrer Zusammentreffen bestehen bis heute, z.B. das Café de la Marine. 

4.Tag
Wir segeln weiter zur Iles de Porquerolles -vor der Südspitze Südfrankreichs gelegen, als Teil der Inselgruppe Iles d’Hyèreres – mit den Nachbarinseln Ile de Port-Cros und Ile du Levant. Die `Perle von Hyères`, zugleich südlichster Punkt der Küste der Provence, liegt auf dem selben Breitengrad, wie die Halbinsel Cap Corse auf Korsika. Die Ile de Porquerolles ist 7 km lang, 2,5 km breit , geprägt durch mediterranen Charakter und landwirtschaftliche Nutzung. Auf den Weinbergen in der Inselmitte werden Spitzenweine produziert und das Nationale botanische Mittelmeer-Konservatorium der Insel besitzt eine große Vielfalt von Obstbäumen. Pinien und Eukalyptus prägen die Ausflüge von –ausschließlich- Radfahrern und Wanderern. Gut markierte Wege von über 50 Kilometern Länge bieten uns aktiven Urlaubern eine große Vielfalt an Wandermöglichkeiten zum nächsten Strand. Aber auch der Fahrradverleih ist unkompliziert und kurzfristig möglich. Der Plage de la Courtade oder Plage d Árgent begeistern mit weißem Sand, blau leuchtenden Wasser des Mittelmeeres und dem tollen Blick aufs Meer an den Steilküsten im Süden der Insel. Ile de Port-Cros ist kleiner, zerklüfteter, noch grüner bewachsen und bietet karibisches Flair. Unbedingt lohnenswert ist der originelle `Unterwasserlehrpfad`, an dem es mit Schnorchel und Brille eine große Vielfalt an Biotopen zu erkunden gilt. 

5.Tag
Weiter segeln wir in die Bucht Golfe von Saint –Tropez, 7 km lang, bei Sainte-Maxime gerade mal 4 km breit und ein herrlicher Fleck zum Baden und zum Segeln. Über dem in aller Welt bekannten Saint-Tropez der oberen Zehntausend und Möchtegern-Prominenz, vergisst man nur allzu leicht das andere, ursprüngliche St. Tropez, das immer noch existiert. Die malerische Altstadt mit Fischerhafen, der hochgelegenen Zitadelle mit einzigartigem Blick, mit pittoresken Gässchen und Straßen, hat einen fast dörflichen Charme. Auf dem großen, von Platanen beschatteten Place Carnot wird weiterhin ein provenzalischer Markt abgehalten. Wir genießen ein Petit Dejeuner am Vormittag am Place des Lices, schattig unter Bäumen sitzend, herrlich. Übrigens: Guy de Maupassant entdeckte Saint-Tropez, als er 1887 mit seinem Segelboot `Bel Ami `die Cote d’Azur entlangfuhr. Vielleicht machen wir auch einen Abstecher nach Port Grimaud. Ganz im Innern der Bucht von Saint-Tropez befindet sich die künstliche Lagunenstadt, ein Venedig, in dem es keine Landstraßen sondern Wasserkanäle gibt. Port Grimaud von 1966, gilt bis heute als ein Paradebeispiel für umweltverträglichen Ferientourismus. Von außen wie ein uraltes Städtchen, findet man im Inneren alle modernen Einrichtungen. 

6.Tag
Mit die schönste Gegend an der gesamten Côte d’Azur sind die ca. 30 Kilometer bis Cannes: das Massif de l’Estérel ragt bis ins Meer hinein und erhebt sich im Landesinneren auf mehrere Hundert Meter Höhe. Wir segeln hier entlang, ein ganz exklusiver Genuss von Seeseite aus mit den rot leuchtenden Felsen (rochers rouges), dem tiefblauen Wasser und ankern bei Cap Dramont vor dem winzigen Inselchen Ile d´Or mit bizarrem Turm. Schwimmen, schnorcheln und tauchen ist angesagt. 

7. Tag
Heute segeln wir weiter zu den Iles de Lerins, den Cannes vorgelagerten malerischen Inselchen. Ile Sainte –Marguerite hütet mit dem Fort Royal das `Geheimnis des Mannes mit der eisernen Maske`und Ile Saint-Honorat befindet sich im Privatbesitz des gleichnamigen Klosters. Mit nur 1, 5 km Länge und 400 Meter Breite bietet sich ein herrlicher Rundgang durch Kiefern, Eichen und klösterlichem Weinanbau an sowie ein Besuch der alten Mönchsburg mit weitem Ausblick auf die Küstenregion. 

8. Tag
Ein weiterer Segelschlag führt uns weiter am Nachmittag nach Antibes, herrlich gelegen, mit dem größten Yachthafen Europas, `Port Vauban` und grandioser Altstadt. Das Gassengewirr mit Geschäften, Cafes, Restaurants und dem stilvoll überdachten Marche Provencal vor dem alten Rathaus von 1828 ist ein Besuch wert. Es lohnt sich auch das Picasso-Museum und die Kathedrale zu besuchen. Hier nehmen wir das Dinner auswärts ein und genießen das Ambiente. 

9.Tag
Heute geht es nach Villefranche-sur-Mer, mit einer der schönsten Buchten der Welt und nur 5 km von Nizza entfernt. Die wunderschöne kleine Stadt mit farbenprächtigen Fassaden der Altstadt, mit nur 8.000 Einwohnern, bietet einen privilegierten Ankerplatz. Die alte Stadt mit ihren kleinen Gassen erinnert an das Fischerdorf, dass Villefranche einmal war und teilweise immer noch ist. Noch einmal heißt es Baden und Mittagessen. Auschecken ist spätestens um 16:00 Uhr. Villefranche-sur-Mer empfiehlt sich übrigens sehr für einen Landaufenthalt. An den sonnigen Terrassen ein Café au Lait trinken, eine Flasche Rosé oder ein typisches Fischgericht genießen, auch das kann man sich mal gönnen. 

Der Törn von Nizza nach Marseille findet in umgekehrter lockerer Reihenfolge statt, für die Transfers von und zu den Flughäfen stehen wir ebenfalls mit Informationen zur Verfügung. 

Dieser Törnablauf wird an die Törntage angepasst, ist nicht verbindlich, sondern lediglich ein ausgearbeiteter Vorschlag, der durch Wind und Wetter variiert werden kann; die Schiffsführung entscheidet flexibel, was angesteuert wird. (Änderungen und Irrtümer vorbehalten)

Sardinien Westküste

Die landschaftliche Vielfalt Sardiniens ist grandios. Traumstrände, wildes Bergland, Eichenwälder, Macchia, Lagunen, Flamingos und bewegte sardische Geschichte. Oristano, Bosa und der ganze Westen ist von einem besonderen Zauber. Wir bieten erstmals einen längeren Törn an Sardiniens Bilderbuch Küste – eine echte Verlockung für alle Sardinienfans.

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1.Tag

Anreise nach Sardinien, Flug nach Olbia, boarding ist um 18.oo bei Palau. Dort liegen wir vor Anker. Beim Sektempfang erfolgt die Begrüßung der Gäste, die Vorstellung des Schiffes, Vorschau auf das zu erwartende Programm und anschließend Dinner auf dem Achterdeck. 

2. Tag
Am frühen Morgen segeln wir durch das faszinierende Maddalena-Archipel. Aus etwa 60 Inseln und Eilanden besteht das Archipel. Mit herrlichen Buchten, schimmernden Granitfelsen und nur Sonne, Wind und Wellen ausgesetzt, ist es ein wahres Inselparadies. Die beiden größten Inseln Maddalena und Cabrera können auch besucht werden. An der äußersten Nordspitze Sardinien, dem Capo Testa gehen wir Anker und vielleicht besuchen wir den beliebten Urlaubsort Santa Teresa di Gallura. 

3. Tag
In der Frühe lichten wir den Anker, lassen die Straße von Bonifacio an Steuerbord und segeln durch den Golf von Asinara bis zur Halbinsel Stintino, dem Nordwestzipfel Sardiniens. Vielleicht machen wir einen Abstecher zum beliebten Ferienort Stintino mit kleinem Hafen. Oder wir bleiben vor der Insel Asinara und planen einen Ausflug zur Isola Asinara, mit Eselausritt oder Rad. Die Insel ist nunmehr Nationalpark und nicht mehr Strafkolonie.Nach einem schönen Segelschlag kann auch Alghero auf dem Programm stehen. Mit der stimmungsvollen, spanisch geprägten Altstadt ist sie eine der schönsten Städte Sardiniens. Das historische Stadtzentrum drängt sich auf einer kleinen Halbinsel und bietet pulsierende italienische Lebensart. Der Hafen und die alten Stadtmauern lassen die katalonische Gotik erahnen. 

4. Tag
Heute geht es an der Westküste hinunter nach Bosa, bizarr am Flussufer des Temo gebaut und überragt vom Castello Malaspina. In der Gegend gedeihen Zitrusfrüchte, Ölbäume und Weinreben. Hinter der malerischen Kulisse der Fischerboote leuchtet die fröhlich farbige Altstadt von Bosa. Deren verwinkelten Gassen laden zu Entdeckungen ein. Wir nehmen uns Zeit, die kleinen Gassen zu durchstreifen und es lohnt sich. 

5. Tag
Weiter segeln wir die Westküste entlang bis zur Sinis-Halbinsel. Die Sinis-Halbinsel mit den beeindruckenden Lagunen steht unter Naturschutz, Flamingos und Seeschwalben sind zu sehen, neben bis zu 150 Vogelarten. Ein Strandgang an dem weitläufigen Is-Arutas-Strand mit den weiß-rosa schimmernden Quarzkörnchen tut gut und massiert die Füße. Oder wir besuchen die größte Lagune Stagno di Cabras, dort umsäumt ein breiter Schilfgürtel das fischreiche Gebiet. Hier wird `Bottarga` produziert, der getrocknete Rogen der Meeräsche (Spaghetti Bottarga – herrlich würzig, ein echtes sardische Nationalgericht.) 

6. Tag
Heute steht der Golf di Oristano auf dem Programm, eine tief ins Festland reichende Bucht im Westen der Insel: Zwei Türme, Marceddì im Süden und Torre Grande im Norden, bewachen die Bucht und die umliegende Gegend. Ruhige flache Landschaften mit einer Vielfalt an Stränden, Seen, Salzgärten und Lagunen bieten sich an.Die Strände von Arborea gehören zu den schönsten des Golfs: kristallines Wasser, weißer Sand und Lagunen, wo zum Teil seltene Vögel nisten und man häufig auf Flamingos stößt. Am Strand Torregrande werden am Abend Bars und Stände zu einem Treffpunkt für Konzerte, Feste und Veranstaltungen. Vielleicht gehen wir dorthin oder genießen unseren Bordabend. 

7. Tag
Der Westen Sardiniens zwischen Oristano und Bosa beeindruckt durch weite fruchtbare Ebenen und im Hinterland erloschene Vulkane. Wir genießen die geschützte Lagunenlandschaft am Golf von Oristano und Sinis-Halbinsel. Kostbare Feuchtbiotope, zahlreiche Vogelarten und lange, goldgelbe Sandstrände säumen die Küste. Hier kann man am besten Fisch und Meeresfrüchte genießen. Vielleicht besuchen wir auch Oristano, bummeln mal durch die lebendige Altstadt und besichtigen den Dom. 

8. Tag
Heute begrüßt uns die die Costa Verde von der Marina di Arbus bis zum Capo Pecora. Sie wird gesäumt von kilometerlangen Sandstränden, mit bis zu 60 Meter hohen Wanderdünen und ist benannt nach dem grünen, mit Wacholderbüschen und Pinien bewachsenen Hinterland. Diese unberührte Naturoase ist grandios – dank guter Schutzbestimmungen. 

9. Tag 
Heute segeln wir im Südwesten Sardiniens bis zu den größten Inseln Sardiniens und besuchen sie: Isola Antioco und Isola San Pietro. Der hübsche Hauptort von S.Pietro, Carloforte hat mit seiner schönen Altstadt und der Festung Castello viel ligurisches Flair. Im Frühjahr findet in Carlaforte die bekannte Mattanza del Tonno statt, der traditionelle Thunfischfang. Wir begnügen uns mit fang frischem Thunfisch vor Ort. 

10. Tag 
Ganz im Süden fasziniert die Costa del Sud, mit Traumstränden, kristallklarem, türkisblauen Meer und karibischer Schönheit. Dank strenger Bauvorschriften ist die Südküste recht unberührt. Vielleicht bleiben wir an der Küste bei Pula. Ein Besuch der antiken Stadt Nora, mit gut erhaltenem Amphitheater lohnt sich – immerhin die älteste Seefahrerstadt Sardiniens, 1000 v.Chr. von Phöniziern gegründet. 

11.Tag 
Am frühen Morgen segeln wir durch den Golf di Cagliari bis zur Marina Villasimius und genießen die abwechslungsreiche Küstenlandschaft mit herrlichen Buchten. Den letzten Abend lassen wir hier vor Anker liegend ausklingen oder besuchen den Ort für ein abendliches Getränk. 

12.Tag 
Am Vormittag genießen wir noch einmal das herrliche Wasser, direkt vom Schiff aus und einen letzten leckeren Lunch, auschecken ist dann in Porto Villasimius 16. 00 Uhr. 

Dieser Törnablauf ist nicht verbindlich, sondern lediglich eine Anregung, ein Vorschlag, der variiert werden kann. Alle Törns stehen unter Vorbehalt von Wind & Wetter, die Schiffsführung entscheidet; Änderungen und Irrtümer vorbehalten.

Sardinien Ostküste

Sardinien, mit rund 24.000 km2 Fläche größer als Hessen, bietet mit der Ostküste smaragdgrünes Meer, schroffe Berge, lange Sandstrände mit flach abfallendem Wasser, kristallklar, unberührte Naturschutzgebiete und schöne Städtchen. Sardinien ist eine der schönsten Insel im Mittelmeer und wir genießen und entdecken die Ostküste in allen Facetten.

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1.Tag 

Anreise nach Sardinien, Flug nach Cagliari. Boarding ist um 18:00 Uhr. Beim Sektempfang erfolgt die Begrüßung der Gäste und die Vorstellung des Schiffes, Vorschau auf das zu erwartende Programm und anschließend Dinner auf dem Achterdeck. 

2. Tag 
Der Golf von Cagliari, auch der Legende nach als Golf der Engel bekannt, begrüßt uns mit dem Vorgebirge von Sant `Elia – eine tolle Kulisse. Vielleicht nutzen wir auch den halben Tag und schauen uns Cagliaria an. Cagliaria ist die Hauptstadt Sardiniens. Ihre Altstadt mit der schönen Basilika di Bonaria liegt auf einem Hügel und von der Bastione di Saint Remy hat man einen herrlichen Blick auf das Meer. Herrlich ist auch die Umgebung der Stadt: Kilometerlange Sandstrände erstrecken sich östlich und westlich von Cagliari. Die Stadt hat einen großen Hafen mit Fährverbindungen zu vielen Zielen des Mittelmeers. Vielleicht genießen wir den Tag auch ganz maritim, mit segeln, tauchen, baden und chillen an Bord. Am Abend gehen wir am Capo Carbonara, der schmalen niedrigen Halbinsel im Südosten Sardinien vor Anker und sehen die kleinen vorgelagerten Inseln Isola Serpentara und Isolei die Cavoli, die Leuchtturminsel, im Abendlicht beim Dinner. 

3. Tag 
Das weiter oberhalb an der Ostküste gelegene Gebiet Sarrabus Gerrei lockt mit traumhaften Küsten und einem Granitmassiv. Den Küstenstrich prägen feine Sandstrände, lauschige Buchten, endlos weite Ebenen und verwunschene Bergwelten. Bekannt ist das Hafenstädtchen Villasimius sowie die traumhafte Costa Rei durch die aneinandergereihten Strandperlen und die Muravera mit einsamen, breiten Sandstreifen. 

4. Tag 
Heute segeln wir die Ostküste hoch und machen einen Abstecher nach Villaputzo. Im Südosten Sardiniens, am Nordufer des Flumendosa, liegt dieser malerische Küstenort, umgeben von mediterraner Macchia und zerklüfteten Felsen. Für Badefreunde und Wassersportfans ist das Seebad Villaputzus „Porto Corallo“ an der Costa Rei ein echtes Highlight. 

5. Tag 
Ein längerer Segelschlag lässt an uns an der herrlichen Küstenlandschaft vorbei ziehen und wir genießen die Umgebung von Bord aus. Der Hafenort Arbatax und der beschauliche Ort Santa Maria Navarese laden zu einem Aufenthalt am Jachthafen ein und die berühmten roten Klippen des Capo Bellavista bei Arbatax bewundern wir entspannt von Seeseite aus. Vielleicht machen wir auch eine Küstenwanderung zum Fels Pedra Longa direkt am Meer, ab Santa Maria Navarrese führt ein schöner Weg dorthin.

6. Tag 
Ein schöner Segelschlag führt uns weiter hoch in den Golfo di Orosei, mit Traumstränden, einsamen Buchten und geheimnisvollen Grotten. Zudem kann man an den Steilklippen besonders schön tauchen und schnorcheln. Der Golf von Orosei , die ca 30 km lange Einbuchtung der sardischen Ostküste besticht durch ein gigantisches Kalkmassiv und die Ausläufer des Supramonte, deren bis zu 400 m hohe Hänge senkrecht gewaltig zum Meer abfallen. Die Schluchten führen durch verkarsteten Kalk und münden in Sandbuchten am Meer. Hier liegen einige der schönsten Badebuchten der Insel, die man nur über das Wasser erreichen kann. Natürlich besuchen wir die eindrucksvolle Tropfsteinhöhle Grotta di Ispinigoli, mit dem gewaltigen Höhlenraum über eine steile Treppe. In der Mitte ist ein 39 m hoher Stalagmit, der vom Boden bis an die Decke reicht, die sog. `Spina in Gola` (Dorn im Rachen). Der größte Tropfstein in Europa. Dafür gönnen wir uns eine Führung mit einem lokalen Guide. Vielleicht besuchen wir auch Dorgali, terrassenförmig abfallend an den Hängen des Supramonte. Der Ort ist ein Zentrum hochwertigen Kunsthandwerks, d.h.Knüpfteppiche, Keramik, Leder und Häkelwaren haben hier eine lange Tradition. Zudem finden sich süffige Rotweine, Käse und das lokale Olivenöl zum Genießen. 

7. Tag 
Wir genießen noch in vollen Zügen die Bilderbuchlandschaft des Golfs von Orosei und erkunden die Felsenküste bei Cala Gonone mit zahlreichen Höhlen. Auch die berühmte Grotta del Bue Marino laufen wir an – mit unserem eigenem Beiboot. Cala di Luna ist z.Bsp. ein herrlicher weißer Sandstrand zu beiden Seiten von Felshängen eingefasst. In den 70-ger Jahren fanden die Hippies und Freaks dieses Paradies und verbrachten die Sommer und Winter hier. Mittlerweile ist es auch ein Treffpunkt für Freeclimber. 

8. Tag 
Die Küstenregion oberhalb vom Golf von Orosei, `Baroni` bis Olbia zeigt sich landschaftlich vielfältig. Die herrlich langen Dünenstrände und die schönsten Steilküsten Sardiniens sind die besten Inselgebiete. Posada, ein markanter Fleck mit Dorf und Burgruine in dem gleichnamigen Nationalpark, lockt uns. Der Aufstieg lohnt sich, der Ort ist reizvoll und man fühlt sich wie im Mittelalter. An der Piazza genießen wir die Atmosphäre und den herrlichen Blick in die Obst- und Weinfelder und Hinterland Berggipfel bis zum Horizont. Vielleicht machen wir auch einen Abstecher nach Santa Lucia, der schneeweiße Sandstrand lädt zum Strandgang ein. Dort besuchen wir den kleinen beschaulichen Fischerhafen und die Piazza mit einer originellen Bar. 

9. Tag 
An den hübschen Orten St. Teodoro und Budoni segeln wir die Küste hoch bis zur Tafelinsel `Isola Tavolara`, knapp 600 Meter hoch, 4 km lang und 1 km breit thront das gewaltige Kalksteinplateau im Golf von Olbia. Im Westen läuft eine kleine Landzunge in einen Sandstrand flach aus. Herrlich zum Schnorcheln im kristallklaren Wasser oder zur Erkundung der Insel zu Fuß. Vielleicht lockt auch ein entspannter Tauchgang an der südlichen Steilküste. Ein gemütliches Fischrestaurant, Familienbetrieb mit netter Strandbar, verleitet zu einem kühlen Getränk. 

10. Tag 
Am Morgen segeln wir an der berühmten Costa Smeralda entlang, sowie an dem bekannten Bärenkap Capo d´Orso bis zum Maddalena Archipels, wo wir in einer den unzähligen Buchten auch mal vor Anker gehen. Das Maddalena Archipel mit den Hauptinseln Caprera und La Maddalena ist seit 1997 Nationalpark. Das Tauch- und Schnorchelparadies im Nordosten Sardiniens bietet mit seiner fast unberührten Unterwasserlandschaft ideale Bedingungen für einen ungeahnten Artenreichtum im Mittelmeer. Vielleicht machen wir einen Besuch in dem reizvollen Städtchen La Maddalena. Die entzückende mediterrane Kleinstadt mit 12.000 Einwohnern lädt zum Bummeln ein. 

11. Tag 
Am Vormittag geht es zu unserem schönen Ankerplatz bei Palau, dort genießen wir noch einmal das herrliche Wasser, direkt vom Schiff aus und einen letzten leckeren Lunch. Auschecken ist dann um 16. 00 Uhr. 

Dieser Törnablauf ist nicht verbindlich, sondern lediglich eine Anregung, ein Vorschlag, der variiert werden kann. Alle Törns stehen unter Vorbehalt von Wind & Wetter, die Schiffsführung entscheidet; Änderungen und Irrtümer vorbehalten.

Ibiza & Formentera

Die Pityusen, mit Ibiza und Formentera sowie kleineren Inselchen im Umfeld der beiden, sind eine Untergruppe der Balearen. Aufgrund des ursprünglich reichen Pinienbestands gaben die Griechen den Namen: die `Pinienreichen`, heute die Illes Pitiüses. Ibiza und Formentera sind wahre Strandparadiese im Mittelmeer.

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1.Tag 

Anreise nach Ibiza und Einschiffen im Hafen Ibiza Stadt, oder in der Bucht Cala Talamanca neben `Eivissa`. Beim Boarding 18.oo mit Sektempfang erfolgt die Begrüßung der Gäste, Vorstellung des Schiffes, Vorschau auf das zu erwartende Programm, anschließend das erste Dinner an Bord und abendlicher Bummel im Hafen. 

2.Tag 
Nach dem ersten ausgiebigen Frühstück werden die wichtigsten Funktionen der Takelage vorgestellt, so können die Segelinteressierten sich gerne aktiv beim Segeln beteiligen oder man lässt (sich) genussvoll segeln. 

Da Ibiza & Formentera zusammen kleiner als Menorca sind, sind wir sehr frei und flexibel in der Törngestaltung. Beide Inseln bieten viel Charme und eine unglaubliche Vielfalt an Natur, Landschaften und Stränden. Geplant ist rund um Ibiza & Formentera und so segeln wir heute südlich Richtung Formentera, eine Urlaubsinsel par Excellence. Nur 82 km² ist Formentera groß, flach, 10.000 Menschen leben dort. Die Insel ist umgeben von traumhaften Stränden. 

3.Tag 
An der kleinen Insel S`Espalmador, 3 km lang, 800 m breit, liegen wir vor Anker und genießen hier schon die herrlichen Sandstrände, teils Karibik-, teils Atlantikfeeling. Vielleicht sind wir unterwegs auf einer Fahrradtour, gemütlich oder länger, je nach Lust & Laune. In La Savina gibt es zahlreiche Fahrradverleiher, es lohnt sich auch dort zum Verweilen. Wir radeln zur Südseite, zur Platja Migjorn, mit 7 km einer der längsten und schönsten Strände. Baden im türkisleuchtenden, sauberen Wasser, der lange und der feinsandige Strand lädt zum Walken ein oder wir genießen in der kleinen Beach-Bar Kiosko 62 ein kühles Getränk, bevor wir zurückradeln. 

4.Tag 
Heute machen wir einen schönen Segelschlag um die Nordspitze herum nach Es Calo. Der hübsche Ort bietet mit seinen unzähligen `Schiffsgaragen` noch den Flair eines Fischerortes und ein entspanntes Ambiente. 

5. Tag 
Nun sind wir wieder in Ibiza an der Westseite unterwegs und segeln zu der geheimnisvollen Felsinsel Es Vedra, die sich vulkangleich 382 Meter hoch erhebt, unbewohnt, mystisch und daneben ist die kleinerSchwesterninsel Es Vedranell, beide beherrschen den Südwesten Ibizas mit ihren Felsspitzen. 
Wir ankern in der Cala d´Hort, der reizvollen Bucht mit schönen Sandstrand, netten Chiringuitos und fantastischem Ausblick auf die Silhouetten der Inseln. Vielleicht machen wir eine kleinere Wanderung durch die Macchia zum Torre del Pirata. Durch eine enge Wendeltreppe gelangt man auf den Turm und wird mit einer spektakulären Aussicht auf die Inseln belohnt. Das weite Meer und in Ansätzen das spanische Festland kann man von hier aus sehen. 

6.Tag 
Die überwiegend felsige Westküste mit faszinierenden Panoramen bietet eine herrliche Kulisse von fast unberührten Gebieten, fruchtbare Täler mit Weinstöcken, Olivenbäumen, Feigenbäumen und vielleicht lockt es den ein oder anderen auch mal zu einem Landaufenthalt auf Ibiza. 
Wir segeln die Nordküste Ibizas hoch, an Sa Conillera vorbei, dem Naturschutzgebiet mit unzähligen Vogelarten. Im Norden, der sehr ländlichen Region finden sich manche Buchten, die nur von Seeseite oder zu Fuß zugänglich sind – genau das Richtige für uns. Benirras oder Cala Xarraca, herrliche Buchten, klares, sauberes Meerwasser, – ehemals Hippehochburgen – und mit einem Sundowner beschließen wir den Tag. 

7. Tag 
An der Nordostspitze Ibiza segeln wir weiter und gehen in der kleinen Cala de Boix vor Anker, eine schöne, ruhige Bucht vor der Insel Tagomado – Naturschutzgebiet und somit zum Baden und Schnorcheln geeignet oder einfach zum Betrachten und Träumen. Entweder bleiben wir hier oder segeln ein Stück weiter, an Santa Eularia vorbei, bis zu der schmalen Kieselbucht Sol d én Serra mit dem sehr hübsch gelegenen Beach Club Amante. Vielleicht steht auch schon Ibiza Stadt ´Eivissa` auf dem Programm, mehr als 2500 Jahre alt, eine der schönsten Städte am Mittelmeer, bunt, lebendig, kosmopolitisch. Dalt Vila, die Oberstadt ist eine der ältesten Festungsstädte Europas, steht unter Naturschutz und ist ein absolutes Highlight. Innerhalb der monumentalen Stadtmauer finden sich imposante Stadtpaläste, steile Treppenwege, enge Gassen, feine Restaurants und hier ist es insgesamt viel ruhiger als die Unterstadt. 

8.Tag 
Auschecken heißt es nach dem Frühstück und wer mag, bleibt noch auf der Insel für einen Landaufenthalt. 

Dieser Routenvorschlag ist unverbindlich, was wir ansteuern, entscheiden wir flexibel und vorbehaltlich von Wind & Wetter. (Änderungen und Irrtümer vorbehalten)

Sizilien & Liparische Inseln

Die sieben Liparischen oder Eolischen Inseln, ein faszinierendes Archipel, sind Weltnaturerbe der UNESCO zu Recht! Die vulkanischen Phänomene dieser reizenden Inselgruppe sind einzigartig und jede Insel hat ihren eigenen Charakter. Wir bieten den Komfort, jede Insel zu besuchen und den Zauber der Natur und die unverfälschte Gastfreundschaft zu genießen.

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1. Tag 
Die Nordküste Siziliens mit steil ins Meer fallenden Bergen, fruchtbaren Zitronen-und Orangenhainen, abwechslungsreichen Stränden gehört zu den schönsten Landstrichen der Insel. Anreise nach Palermo, Boarding und Sektempfang erfolgt um 18:00 Uhr mit Vorstellung des Schiffes und Vorschau auf das zu erwartende Programm. Palermo, Siziliens Hauptstadt mit 750.000 Einwohnern mag man lieben oder auch nicht, ist in jedem Fall faszinierend – und ein Kapitel für sich. Wir werden in der Nähe vor Anker liegen, westlich bei Porto Arenella. 

2. Tag 
In der Frühe setzen wir die Segel und es geht die Nordküste entlang bis nach Cefalu, dort gehen wir vor Anker. Ein Besuch des hübschen Badeortes Cefalu ist ein Highlight. Dort gehen die Häuser aus dem Mittelalter direkt bis an den Strand. Die pittoreske Altstadt mit blitzblanken, gepflasterten Gassen und schmalen Bogendurchgängen, romantische kleine Barockkirchen –alles hat seinen eigenen Flair. Ein Gang zum Normannendom oder zum mächtigen Burgberg lohnt sich ebenfalls. 

3. Tag 
Von Cefalu aus, machen wir einen schönen Segelschlag hoch zu den Liparischen Inseln nach Alcudi, ein ruhiger Außenposten des Archipels. Auf dem kleinen Inselchen liegt der erloschene Vulkan Timpone della Montagnola, er ist bis 675 m hoch. Ca. 100 Menschen leben hier, Transporte erfolgen per Maultier. Es gibt schöne Tauchplätze und herrliche Ruhe. 

4. Tag 
Unser Inselhopping führt an Filicudi vorbei, der ebenfalls kleinen ruhigen Nachbarinsel –10 qm – und vielleicht mit einem Stopp geht es weiter nach Salina. Salina, die zweitgrößte Insel der Isole Eolie o Lipari, ist ganz anders: wasserreich, grün und fruchtbar und bietet mit steilen Felsabstürzen und den beiden Berggipfeln, Monte Porri mit 860 und Monte Fossa mit 963 m die höchste Erhebung der ganzen Inselgruppe. Das mit Macchia, Kastanien- Pinien- und Steineichenwäldern begrünte Gebiet steht seit 1981 unter Naturschutz und bietet sich an für schöne Wanderungen. Vor Santa Marina Salina, dem gepflegten Dorf mit leicht romantischer Atmosphäre, bleiben wir über Nacht vor Anker. 

5. Tag 
Mit einem Abstecher nach Panarea, der kleinsten Insel der Eolie, wunderschön und sehr teuer, da italienische Millionäre sich hier gerne aufhalten- geht es weiter nördlich nach Stromboli. 

Stromboli: Vulkan pur, aus einer Tiefe von 2000 Meter unter dem Meeresspiegel bis 924 Meter über dem Meerespiegel und seit 2000 Jahren ununterbrochen tätig. Stromboli-Ort im Nordosten – eigentlich mehrere kleine Ansiedlungen – ist die Anlaufstelle für den lohnenden Aufstieg zum Vulkangipfel. Von der Siedlung Piscita geht es los. Wenige Kilometer, aber ein muss! –. Der 2 ½-3 stündige Aufstieg – nur mit Führer – ist eine einzigartige Gelegenheit, um das atemberaubende nächtliche Feuerwerk der Natur zu bewundern. Der mehrmals in der Stunde speiende Krater ist faszinierend und ein einzigartiges Erlebnis in Europa. Die Guides kennen den Berg und das Wetter, gut so. Alternativ ist der alte Weg bis auf 400 Meter Höhe auch ohne Führer möglich, von dort bietet sich ein guter Ausblick zur Feuerrutsche auf den Krater, ein grandioses Panorama. Es gibt auch die Möglichkeit, mit Schiff oder dem Dingy zur Feuerrutsche Sciara de Fuoco zu fahren, dann sieht man die rotglühende Lavaschlacke des Vulkans ins Meer rutschen. Ein herrliches nächtliches Schauspiel. Für die Wanderer geht es dann zur Belohnung auf die Terrasse mit Strombolicchio-Blick und einem kühlen Getränk. 

6. Tag 
Vielleicht bleiben wir noch oder vielleicht oder wir segeln entspannt südwärts nach Lipari. Isola Lipari, mit dem 602 Meter hohen Berg Chirica, ist sehr beeindruckend und mit 38 qm die größte Insel. Hier befindet sich die `Hauptstadt ‘des Archipels: Lipari-Stadt. Die hübsche, lebendige Stadt ist idyllisch gelegen an einem Fels aus Lava und das Kastell mit wuchtigen Mauern aus spanischer Zeit lässt die imposante Historie bereits erahnen. Hier lohnen sich eine Inselrundfahrt und ein Besuch des alten Observatoriums. Dorthin gehen wir zu Fuß. Viele schöne Strände und Buchten bietet die Insel. Im Norden liegt `Aquacalda`, das `warme Wasser`, mit schönem Blick auf die Inseln Panarea und Salina. 

7. Tag 
Isola Vulcano –Siziliens nächstgelegene Insel begrüßt uns mit ihrem typischen Schwefelgeruch, es gibt Anzeichen vulkanischer Aktivität allerorten. Die 21 qm große Insel ist Kurort und somit heißt es `Schlammschlacht`. Die Geoterme Vulcano mit Heilschlamm hilft gegen Rheuma und Hautkrankheiten. Der Besuch lohnt sich und anschließend geht es in die Thermalquellen im Meer zum Massieren. 

8. Tag 
Heute steht im Nordosten Siziliens Capo di Milazzo auf dem Programm. Der 78 m hohe Leuchtturm bietet einen herrlichen Panoramablick auf die Liparischen Inseln. Die Oberstadt und das Castello von Milazzo lohnen ein Besuch. 

9. Tag 
Ein schöner Segelschlag führt uns in die Straße von Messina, Stretto di Messina, nur 3 km breit an der engsten Stelle nach Kalabrien, wo das Tyrrhenische Meer auf das Ionische Meer trifft. Mit dem planktonreichen Wasser ist die Straße von Messina ein El Dorado für viele Fischarten. Die Ostküste Sizilien ist die reichste und meist besuchte Region. Ein Badestopp etwas südlicher an der Küste mit Blick auf die Gebirgszüge im Hinterland muss sein. Wir bleiben in Ali Terme über Nacht und genießen den Ausblick auf die Gebirgszüge im Hinterland. 

10. Tag 
Am letzten Vormittag heißt es noch einmal das herrliche Wasser zu genießen, bevor wir unseren Anker lichten und gegen Mittag in der Nähe von Taormina ankommen. Taormina ist ein Urlaubsort, aber mit viel Charme. Die Lage, 200 Meter hoch über der Küste, ist fantastisch und der Blick auf den gigantischen Etna ist traumhaft. Kleine Plätze, winklige Gassen, tolle Fassaden locken zu einem Besuch. Auschecken ist gemütlich um 16:00 Uhr. Abreise von Catania, die Transfer vermitteln wir vor Ort. Diese Route ist ein unverbindlicher Vorschlag, was wir ansteuern, entscheiden wir vor Ort und u.V. von Wind & Wetter. 

Änderungen und Irrtümer bleiben vorbehalten.

Rückblick und Ausblick

Projekte

Karibik, Kapverden, Kanaren, Senegal und Gibraltar – das haben wir auch erlebt, mit Cesaria Evora einen Cognac im Wasserglas in Mindelo genossen und auf Gomera die bizarren Drachenbäume bewundert, in Dakar gewesen und den Affenfelsen in Gibraltar – mit selbstgebackenem Kirschkuchen erklommen.. Wir werden unserem Mittelmeer treu bleiben und und fahren nun auch in Italien nach Sardinien komplett sowie nach Sizilien, zu den liparischen Inseln. Für die Zukunft stellen wir uns eine oder zwei- ausgedehnte Kapverden – und Karibikrunde über die Wintermonate vor – es muss einfach noch mal sein!