Die landschaftliche Vielfalt Sardiniens ist grandios. Traumstrände, wildes Bergland, Eichenwälder, Macchia, Lagunen, Flamingos und bewegte sardische Geschichte. Oristano, Bosa und der ganze Westen ist von einem besonderen Zauber. Wir bieten erstmals einen längeren Törn an Sardiniens Bilderbuch Küste – eine echte Verlockung für alle Sardinienfans.

1.Tag
Anreise nach Sardinien, Flug nach Olbia, boarding ist um 18.oo bei Palau. Dort liegen wir vor Anker. Beim Sektempfang erfolgt die Begrüßung der Gäste, die Vorstellung des Schiffes, Vorschau auf das zu erwartende Programm und anschließend Dinner auf dem Achterdeck. 

2. Tag
Am frühen Morgen segeln wir durch das faszinierende Maddalena-Archipel. Aus etwa 60 Inseln und Eilanden besteht das Archipel. Mit herrlichen Buchten, schimmernden Granitfelsen und nur Sonne, Wind und Wellen ausgesetzt, ist es ein wahres Inselparadies. Die beiden größten Inseln Maddalena und Cabrera können auch besucht werden. An der äußersten Nordspitze Sardinien, dem Capo Testa gehen wir Anker und vielleicht besuchen wir den beliebten Urlaubsort Santa Teresa di Gallura. 

3. Tag
In der Frühe lichten wir den Anker, lassen die Straße von Bonifacio an Steuerbord und segeln durch den Golf von Asinara bis zur Halbinsel Stintino, dem Nordwestzipfel Sardiniens. Vielleicht machen wir einen Abstecher zum beliebten Ferienort Stintino mit kleinem Hafen. Oder wir bleiben vor der Insel Asinara und planen einen Ausflug zur Isola Asinara, mit Eselausritt oder Rad. Die Insel ist nunmehr Nationalpark und nicht mehr Strafkolonie.Nach einem schönen Segelschlag kann auch Alghero auf dem Programm stehen. Mit der stimmungsvollen, spanisch geprägten Altstadt ist sie eine der schönsten Städte Sardiniens. Das historische Stadtzentrum drängt sich auf einer kleinen Halbinsel und bietet pulsierende italienische Lebensart. Der Hafen und die alten Stadtmauern lassen die katalonische Gotik erahnen. 

4. Tag
Heute geht es an der Westküste hinunter nach Bosa, bizarr am Flussufer des Temo gebaut und überragt vom Castello Malaspina. In der Gegend gedeihen Zitrusfrüchte, Ölbäume und Weinreben. Hinter der malerischen Kulisse der Fischerboote leuchtet die fröhlich farbige Altstadt von Bosa. Deren verwinkelten Gassen laden zu Entdeckungen ein. Wir nehmen uns Zeit, die kleinen Gassen zu durchstreifen und es lohnt sich. 

5. Tag
Weiter segeln wir die Westküste entlang bis zur Sinis-Halbinsel. Die Sinis-Halbinsel mit den beeindruckenden Lagunen steht unter Naturschutz, Flamingos und Seeschwalben sind zu sehen, neben bis zu 150 Vogelarten. Ein Strandgang an dem weitläufigen Is-Arutas-Strand mit den weiß-rosa schimmernden Quarzkörnchen tut gut und massiert die Füße. Oder wir besuchen die größte Lagune Stagno di Cabras, dort umsäumt ein breiter Schilfgürtel das fischreiche Gebiet. Hier wird `Bottarga` produziert, der getrocknete Rogen der Meeräsche (Spaghetti Bottarga – herrlich würzig, ein echtes sardische Nationalgericht.) 

6. Tag
Heute steht der Golf di Oristano auf dem Programm, eine tief ins Festland reichende Bucht im Westen der Insel: Zwei Türme, Marceddì im Süden und Torre Grande im Norden, bewachen die Bucht und die umliegende Gegend. Ruhige flache Landschaften mit einer Vielfalt an Stränden, Seen, Salzgärten und Lagunen bieten sich an.Die Strände von Arborea gehören zu den schönsten des Golfs: kristallines Wasser, weißer Sand und Lagunen, wo zum Teil seltene Vögel nisten und man häufig auf Flamingos stößt. Am Strand Torregrande werden am Abend Bars und Stände zu einem Treffpunkt für Konzerte, Feste und Veranstaltungen. Vielleicht gehen wir dorthin oder genießen unseren Bordabend. 

7. Tag
Der Westen Sardiniens zwischen Oristano und Bosa beeindruckt durch weite fruchtbare Ebenen und im Hinterland erloschene Vulkane. Wir genießen die geschützte Lagunenlandschaft am Golf von Oristano und Sinis-Halbinsel. Kostbare Feuchtbiotope, zahlreiche Vogelarten und lange, goldgelbe Sandstrände säumen die Küste. Hier kann man am besten Fisch und Meeresfrüchte genießen. Vielleicht besuchen wir auch Oristano, bummeln mal durch die lebendige Altstadt und besichtigen den Dom. 

8. Tag
Heute begrüßt uns die die Costa Verde von der Marina di Arbus bis zum Capo Pecora. Sie wird gesäumt von kilometerlangen Sandstränden, mit bis zu 60 Meter hohen Wanderdünen und ist benannt nach dem grünen, mit Wacholderbüschen und Pinien bewachsenen Hinterland. Diese unberührte Naturoase ist grandios – dank guter Schutzbestimmungen. 

9. Tag 
Heute segeln wir im Südwesten Sardiniens bis zu den größten Inseln Sardiniens und besuchen sie: Isola Antioco und Isola San Pietro. Der hübsche Hauptort von S.Pietro, Carloforte hat mit seiner schönen Altstadt und der Festung Castello viel ligurisches Flair. Im Frühjahr findet in Carlaforte die bekannte Mattanza del Tonno statt, der traditionelle Thunfischfang. Wir begnügen uns mit fang frischem Thunfisch vor Ort. 

10. Tag 
Ganz im Süden fasziniert die Costa del Sud, mit Traumstränden, kristallklarem, türkisblauen Meer und karibischer Schönheit. Dank strenger Bauvorschriften ist die Südküste recht unberührt. Vielleicht bleiben wir an der Küste bei Pula. Ein Besuch der antiken Stadt Nora, mit gut erhaltenem Amphitheater lohnt sich – immerhin die älteste Seefahrerstadt Sardiniens, 1000 v.Chr. von Phöniziern gegründet. 

11.Tag 
Am frühen Morgen segeln wir durch den Golf di Cagliari bis zur Marina Villasimius und genießen die abwechslungsreiche Küstenlandschaft mit herrlichen Buchten. Den letzten Abend lassen wir hier vor Anker liegend ausklingen oder besuchen den Ort für ein abendliches Getränk. 

12.Tag 
Am Vormittag genießen wir noch einmal das herrliche Wasser, direkt vom Schiff aus und einen letzten leckeren Lunch, auschecken ist dann in Porto Villasimius 16. 00 Uhr. 

Dieser Törnablauf ist nicht verbindlich, sondern lediglich eine Anregung, ein Vorschlag, der variiert werden kann. Alle Törns stehen unter Vorbehalt von Wind & Wetter, die Schiffsführung entscheidet; Änderungen und Irrtümer vorbehalten.