Wir bieten fantastische, exklusive Törns -jeweils oneway- an der gesamten Cote d´Azur von Nizza nach Marseille und umgekehrt. Die Calanque, Esterelmassiv, Inseln, Buchten, Städte- exklusive Sommerrefugien an den schönsten maritimen Plätzen der Cote d`Azur. Wählen Sie Ihren Termin aus und erkunden und genießen Sie mit uns die französische Riviera.

1. Tag
Anreise nach Marseille, Einschiffen im Vieux Port, dem alten Hafen von Marseille. Um 18:00 Uhr Boarding mit Sektempfang, Begrüßung, Vorstellung des Schiffes und Vorschau auf das zu erwartende Programm, anschließend abendlicher Bummel in Marseille.

2. Tag
Die Calanques stellt sich vor, mit herrlichen weißen Kalksteinfelsen in unglaublicher Schönheit, steilen Felsen, die sich wie Kathedralen direkt über dem Mittelmeer erheben. Wir genießen die traumhaften Felsenbuchten, das klare Wasser, ob beim Schnorcheln, Schwimmen oder Tauchen oder direkt vom Schiff aus. Wir besuchen das kleine Hafenstädtchen Cassis, eingerahmt von Frankreichs höchster Steilküste mit 400 m Höhe im Osten und den traumhaften Felsenbuchten im Westen, strahlt es den Charme eines alten Fischerdorfes aus. Ein gemütlicher kleiner Hafen liegt vor einem Panorama der Superlative. Cassis ist aber auch berühmt für herrliche Tauchgebiete, da das Wasser in den Calanques sehr klar ist. Stets geöffnet ist der Lehrpfad Sentier du Petit Prince auf der Halbinsel bei Port-Miou, der zur Erinnerung an Antoine de Saint-Exupéry angelegt wurde (man vermutet, dass der Schriftsteller und Pilot 1944 auf dem offenen Meer zwischen Cassis und Marseille abgeschossen wurde).

3. Tag
Das Städtchen Bandol liegt in `unserem ` paradiesischen Winkel des Mittelmeeres. Auch einigen Bauherren gelang es nicht, den sanften Zauber gewachsener Einheit von Strandbuchten, Hafen, Pinienhainen und reizvollen kleinen Villen vor der geschwungenen Linie der Berge im Hintergrund zu nehmen. Der Ort ist hübsch und gepflegt, die breite Hafenpromenade zeigt sich mit Palmen, Mimosen und Eukalyptus. Bandol versteht sich seine dörfliche Volkstümlichkeit zu bewahren. Dass Bandol im Weinland liegt, ist nicht zu übersehen, überall am Straßenrand bieten Weinbauern Kostproben ihrer Kunst an. Die Straßen sind mit liebenswerter Versuchung bestückt, es lohnt sich, dem nachzugeben.

Vielleicht geht es auch weiter die Küste entlang nach Sanary-sur-Mer, bunte Fischerboote gaukeln hier neben weißen Jachten maritime Nostalgie vor. Sanarys schöner, in rosa und gelb getünchter Charme, ist trotz der urlaubergerechten Inszenierung beeindruckend. Im Hintergrund hält der Bergrücken des Gros Cerveau kühle Festlandwinde von den Terrassen am Hafen ab. Neben der Hafenpromenade schließen Leuchtturm und Marktplatz an, dort wird nach Abbau der Obst- & Gemüsestände unter den Platanen Boule gespielt wird. In den Hafencafés von Sanary trafen sich nach 1933 die Literaten, wie Heinrich und Thomas Mann, Arnold Zweig, Franz Werfel, Lion Feuchtwanger, Ernst Toller. Einige Orte ihrer Zusammentreffen bestehen bis heute, z.B. das Café de la Marine.

4.Tag
Wir segeln weiter zur Iles de Porquerolles -vor der Südspitze Südfrankreichs gelegen, als Teil der Inselgruppe Iles d’Hyèreres – mit den Nachbarinseln Ile de Port-Cros und Ile du Levant. Die `Perle von Hyères`, zugleich südlichster Punkt der Küste der Provence, liegt auf dem selben Breitengrad, wie die Halbinsel Cap Corse auf Korsika. Die Ile de Porquerolles ist 7 km lang, 2,5 km breit , geprägt durch mediterranen Charakter und landwirtschaftliche Nutzung. Auf den Weinbergen in der Inselmitte werden Spitzenweine produziert und das Nationale botanische Mittelmeer-Konservatorium der Insel besitzt eine große Vielfalt von Obstbäumen. Pinien und Eukalyptus prägen die Ausflüge von –ausschließlich- Radfahrern und Wanderern. Gut markierte Wege von über 50 Kilometern Länge bieten uns aktiven Urlaubern eine große Vielfalt an Wandermöglichkeiten zum nächsten Strand. Aber auch der Fahrradverleih ist unkompliziert und kurzfristig möglich. Der Plage de la Courtade oder Plage d Árgent begeistern mit weißem Sand, blau leuchtenden Wasser des Mittelmeeres und dem tollen Blick aufs Meer an den Steilküsten im Süden der Insel. Ile de Port-Cros ist kleiner, zerklüfteter, noch grüner bewachsen und bietet karibisches Flair. Unbedingt lohnenswert ist der originelle `Unterwasserlehrpfad`, an dem es mit Schnorchel und Brille eine große Vielfalt an Biotopen zu erkunden gilt.

5.Tag
Weiter segeln wir in die Bucht Golfe von Saint –Tropez, 7 km lang, bei Sainte-Maxime gerade mal 4 km breit und ein herrlicher Fleck zum Baden und zum Segeln. Über dem in aller Welt bekannten Saint-Tropez der oberen Zehntausend und Möchtegern-Prominenz, vergisst man nur allzu leicht das andere, ursprüngliche St. Tropez, das immer noch existiert. Die malerische Altstadt mit Fischerhafen, der hochgelegenen Zitadelle mit einzigartigem Blick, mit pittoresken Gässchen und Straßen, hat einen fast dörflichen Charme. Auf dem großen, von Platanen beschatteten Place Carnot wird weiterhin ein provenzalischer Markt abgehalten. Wir genießen ein Petit Dejeuner am Vormittag am Place des Lices, schattig unter Bäumen sitzend, herrlich. Übrigens: Guy de Maupassant entdeckte Saint-Tropez, als er 1887 mit seinem Segelboot `Bel Ami `die Cote d’Azur entlangfuhr. Vielleicht machen wir auch einen Abstecher nach Port Grimaud. Ganz im Innern der Bucht von Saint-Tropez befindet sich die künstliche Lagunenstadt, ein Venedig, in dem es keine Landstraßen sondern Wasserkanäle gibt. Port Grimaud von 1966, gilt bis heute als ein Paradebeispiel für umweltverträglichen Ferientourismus. Von außen wie ein uraltes Städtchen, findet man im Inneren alle modernen Einrichtungen.

6.Tag
Mit die schönste Gegend an der gesamten Côte d’Azur sind die ca. 30 Kilometer bis Cannes: das Massif de l’Estérel ragt bis ins Meer hinein und erhebt sich im Landesinneren auf mehrere Hundert Meter Höhe. Wir segeln hier entlang, ein ganz exklusiver Genuss von Seeseite aus mit den rot leuchtenden Felsen (rochers rouges), dem tiefblauen Wasser und ankern bei Cap Dramont vor dem winzigen Inselchen Ile d´Or mit bizarrem Turm. Schwimmen, schnorcheln und tauchen ist angesagt.

7. Tag
Heute segeln wir weiter zu den Iles de Lerins, den Cannes vorgelagerten malerischen Inselchen. Ile Sainte –Marguerite hütet mit dem Fort Royal das `Geheimnis des Mannes mit der eisernen Maske`und Ile Saint-Honorat befindet sich im Privatbesitz des gleichnamigen Klosters. Mit nur 1, 5 km Länge und 400 Meter Breite bietet sich ein herrlicher Rundgang durch Kiefern, Eichen und klösterlichem Weinanbau an sowie ein Besuch der alten Mönchsburg mit weitem Ausblick auf die Küstenregion.

8. Tag
Ein weiterer Segelschlag führt uns weiter am Nachmittag nach Antibes, herrlich gelegen, mit dem größten Yachthafen Europas, `Port Vauban` und grandioser Altstadt. Das Gassengewirr mit Geschäften, Cafes, Restaurants und dem stilvoll überdachten Marche Provencal vor dem alten Rathaus von 1828 ist ein Besuch wert. Es lohnt sich auch das Picasso-Museum und die Kathedrale zu besuchen. Hier nehmen wir das Dinner auswärts ein und genießen das Ambiente.

9.Tag
Heute geht es nach Villefranche-sur-Mer, mit einer der schönsten Buchten der Welt und nur 5 km von Nizza entfernt. Die wunderschöne kleine Stadt mit farbenprächtigen Fassaden der Altstadt, mit nur 8.000 Einwohnern, bietet einen privilegierten Ankerplatz. Die alte Stadt mit ihren kleinen Gassen erinnert an das Fischerdorf, dass Villefranche einmal war und teilweise immer noch ist. Noch einmal heißt es Baden und Mittagessen. Auschecken ist spätestens um 16:00 Uhr. Villefranche-sur-Mer empfiehlt sich übrigens sehr für einen Landaufenthalt. An den sonnigen Terrassen ein Café au Lait trinken, eine Flasche Rosé oder ein typisches Fischgericht genießen, auch das kann man sich mal gönnen.

Der Törn von Nizza nach Marseille findet in umgekehrter lockerer Reihenfolge statt, für die Transfers von und zu den Flughäfen stehen wir ebenfalls mit Informationen zur Verfügung.

Dieser Törnablauf wird an die Törntage angepasst, ist nicht verbindlich, sondern lediglich ein ausgearbeiteter Vorschlag, der durch Wind und Wetter variiert werden kann; die Schiffsführung entscheidet flexibel, was angesteuert wird. (Änderungen und Irrtümer vorbehalten)